Hier ist der Grund dafür: Ein persönlicher Kaltbesuch ist so selten, dass das Empfangspersonal und das Sekretariat nicht so negativ gegen Verkäufer eingestellt sind wie bei Kaltanrufen. Die Interessenten sind auch nicht besonders mißtrauisch bei einem Kaltbesuch und außerdem macht es niemand sonst.
Das Ziel eines Kaltbesuches ist ganz einfach einen Termin zu vereinbaren.
Weil Sie gerade in der richtigen Gegend sind, klopfen Sie an, gehen hinein lächeln freundlich und benutzen den berühmten Guerrilla Eröffnungssatz:
"Guten Tag, ich frage mich, ob Sie mir mit einer Information weiterhelfen könnten?"
Dann stellen Sie sich selber vor, geben eine kurze Übersicht über das was Sie tun und fragen nach der zuständigen Person. Arbeiten Sie an den ersten zwei Sätzen; sie müssen verständlich sein und einen klaren Vorteil für die besuchte Firma beinhalten. Üben Sie diese laut. Zum Beispiel:
"Ich arbeite für die Firma XYZ. Wir helfen Firmen, neue Kunden zu finden, mehr Umsatz zu erzielen und Kundenbeziehungen zu verbessern. Wer ist denn in Ihrem Haus dafür zuständig?"
"Das ist Herr Meier, aber der ist im Moment sehr beschäftigt"
"Ja, natürlich. Ich habe auch gerade nur wenig Zeit, weil ich gleich einen Termin hier in der Nähe habe. Würden Sie mir bitte einen Termin nennen, wo Herr Meier Zeit hat?"
Sie können zusätzlich auch noch sagen:
"Ich würde gerne an Herrn Meier einige Unterlagen schicken. Hätten Sie bitte eine seiner Visitenkarten für mich?"
Tragen Sie diese Informationen in Ihre Kundendatenbank ein und heben die Visitenkarte auf. Wenn Sie dann für den vereinbarten Termin wieder kommen, zeigen Sie dem Empfang die Vistenkarte und sagen:
"Ich habe um ein Uhr eine Verabredung mit Herrn Meier - ich bin ..... Er erwartet mich."
Wenn es niemand mehr macht, dann ist es Zeit für Guerrillas es wieder zu erproben. Viel Spaß und Erfolg bei Ihren Kaltbesuchen.
